
Fortgeschrittener Kompositions- & Elektronische-Musik-Kurs Berlin — Make Some Waves Semester 2
„Diese Reise hat mein Leben verändert. Ich bin sehr dankbar für alles, was ich in diesem Kurs gelernt habe.“ — Antonio D.F., Make Some Waves · Berlin School of Sound
Die Berlin School of Sound ist eine experimentelle, von Künstler:innen geführte Musikschule in Berlin. Mit ihrem 12-wöchigen Semesterkurs „Make Some Waves“ in Musikproduktion und Klangkunst bietet sie einen der besten Einstiegspunkte in die Welt der elektronischen Musik — für Anfänger:innen ebenso wie für erfahrene Künstler:innen.
12 Wochen. Fortgeschrittene Musiktheorie. Deine Kompositionen. Dein Live-Set.
Make Some Waves Semester 2 ist unser fortgeschrittener Kurs für Musikproduktion und Komposition in Berlin — wo aus Grundlagen echtes Schaffen wird.
Du kennst die Tools bereits. Jetzt setzt du sie ein. Über 12 Wochen komponierst du vollständige Tracks, baust komplexe Modular-Patches, lernst Harmonielehre und Musiktheorie bei einem der besten Jazzpianisten Berlins und performst am Ende des Semesters live im ACUD.
Dieses Semester bringt etwas, das Semester 1 nicht hat: Nadia Struiwigh — Tresor-Berlin-Residentin, Dekmantel-Künstlerin, eine der eigenständigsten Stimmen der europäischen elektronischen Musik — schließt die letzten drei Wochen des Semesters ab. Zusätzlich gibt es eine ganze Woche fortgeschrittener Musiktheorie mit dem Jazzpianisten Igor Zavatski — von früheren Teilnehmenden immer wieder als eines der Highlights des gesamten Programms genannt.
3 Gruppen verfügbar · Max. 10 Teilnehmende pro Gruppe · 44 Stunden insgesamt
Wähle deine Gruppe
Gruppe 1 — Montags · 17:30–21:30 Uhr Gruppe 2 — Dienstags · 17:30–21:30 Uhr Gruppe 3 — Mittwochs · 17:30–21:30 Uhr
11 Sitzungen × 4 Stunden = 44 Stunden pro Gruppe · Start Februar 2026
Am Ende dieses fortgeschrittenen Musikkurses wirst du:
→ Vollständige Electronic-Music-Tracks komponiert haben — von der Idee bis zur fertigen Produktion → Musiktheorie anwenden können — Harmonik, Akkorde, Tonleitern, Akkordfolgen → Fortgeschrittene Ableton-Live-Produktion und Arrangement beherrschen → Komplexe generative Kompositionen mit Modularsynthesizern erstellen → Deine eigenen Tracks auf professionellem Niveau gemischt und gemastert haben → Live mit Hardware und Software im ACUD Kunsthaus performt haben → Ein Portfolio und Demo-Reel besitzen, das du tatsächlich an Labels und Veranstalter schicken kannst → Direkte Verbindungen in die Berliner Electronic-Music-Szene haben
Deine Dozent:innen
Nadia Struiwigh Niederländische Musikerin, DJ und Live-Performerin, ansässig in Berlin. Tresor-Residentin. Veröffentlichungen auf Dekmantel, Central Processing Unit, Nous’klaer Audio, Blueprint und SPAT*R. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen ambienter Tiefe, Jungle-Energie und hypnotischem Techno — immer Hardware, immer Intuition, immer in Bewegung.

RETHE Berliner Produzent und Live-Performer. Veröffentlichungen auf ARTS, Illegal Alien und BCCO. Experte für Track-Auswahl, musikalisches Storytelling und die Integration von Hardware und Software. Kern-Dozent an der Berlin School of Sound.

Stéphane Lefrançois Schlagzeuger, Toningenieur, performender Künstler und Dozent, ansässig in Berlin. Studios in London, Ibiza und Berlin. Gründer des Labels Secret Music. Leitet den Modularsynthese-Lehrplan an der Berlin School of Sound.

Henning Grambow Toningenieur und Mitgründer der Berlin School of Sound. Verantwortlich für die Mixing- und Mastering-Einheiten im Programm — von sauberer Gain-Struktur bis zu kreativer Signalverarbeitung, mit Fokus auf einen professionellen, radiotauglichen Sound.
Igor Zavatski Berliner Jazzpianist und Dozent für zeitgenössische Musiktheorie. Seine Lektion zu Harmonik, Akkorden und modaler Komposition wurde von Studierenden der letzten Ausgabe als eines der Highlights des gesamten Semesters beschrieben — die Woche fortgeschrittener Musiktheorie, über die man noch lange nach Kursende spricht.
Kursaufbau
Woche 1–3 — Fortgeschrittene Ableton-Live-Produktion & Arrangement Dozent: RETHE
Woche 1 — Kompositorischer Workflow & Arrangement Tracks von der ersten Idee zum vollständigen Arrangement aufbauen. Fortgeschrittene Arrangement-Techniken. Narrative und Progression in elektronischer Musik erzeugen. Strategien für Session- vs. Arrangement-Ansicht. Praxis: einen Track im Unterricht von Grund auf beginnen.
Woche 2 — Sounddesign für Komposition Sounds gestalten, die der Komposition dienen. Fortgeschrittene Synthese in Ableton — Wavetable, Operator. Sampling und Resampling als kompositorische Werkzeuge. Eigene Instrument-Racks bauen. MIDI-Effekte für generative Komposition.
Woche 3 — Live-Performance-Setup in Ableton Sets für die Live-Performance vorbereiten. Performance-Techniken in der Session-Ansicht. MIDI-Mapping und Controller-Integration. Looping und Live-Sampling. Ein performance-bereites Set aufbauen.
Woche 4–6 — Modularsynthese Dozent: Stéphane Lefrançois
Woche 4 — Komponieren mit Modularsystemen Generative Kompositionstechniken. Sich entwickelnde musikalische Strukturen erzeugen. Sequencing-Strategien, Clock Division, Polyrhythmen. Modulare Performances aufnehmen. Praxis: eine vollständige modulare Komposition erstellen.
Woche 5 — Gemeinsames Modular-Jamming Modulares Patchen mit mehreren Personen. Synchronisation mehrerer Systeme. Zuhören und Reagieren im kollaborativen Kontext. Integration von Modular- und DAW-Workflow. Gruppenprojekt beginnt.
Woche 6 — Fortgeschrittenes Patchen für Live-Performance Aufführbare Modularsysteme bauen. Feedback und kontrolliertes Chaos. Modulare Effektverarbeitung. Performance-Praxis und Fehlerbehebung.
Woche 7 — Fortgeschrittene Musiktheorie: Jazzharmonik & Modale Komposition Dozent: Igor Zavatski
Woche 7 — Harmonik, Akkorde & Modale Komposition Eine ganze Woche fortgeschrittener Musiktheorie: Dur- und Moll-Harmonik, Akkordaufbau — Dreiklänge, Septakkorde, erweiterte Akkorde, gängige Progressionen in elektronischer Musik, Grundlagen der Jazzharmonik — Erweiterungen und Substitutionen, modale Tonleitern — Dorisch, Phrygisch, Lydisch, Mixolydisch, Tonleiterauswahl für Stimmung und Atmosphäre. Praxis: Akkordfolgen in MIDI aufbauen.
„Die Lektion mit dem Jazzpianisten war genial.“ — Teilnehmer:in, Make Some Waves Semester 1
Woche 8–9 — Mixing & Mastering Dozent: Henning Grambow
Woche 8 — Mixing als kompositorisches Werkzeug Fortgeschrittenes EQing, Kompression, Dynamik. Kreativer Hall, Delay und Modulation. Parallelverarbeitung. Sidechain jenseits von Kick-Bass. Mid-Side-Processing für Breite.
Woche 9 — Mastering-Grundlagen Finalisierung von Tracks für Veröffentlichung. Lautheit, Dynamikbereich und Referenztracks. Signalkette fürs Mastering. Vorbereitung der eigenen Tracks für den Abschluss.
Woche 10–12 — Hardware, Intuition & Klangidentität Dozentin: Nadia Struiwigh
Woche 10 — Deine Klangidentität finden Wie man eine unverwechselbare künstlerische Stimme entwickelt. Philosophie der hardwarebasierten Performance. Intuitives Arbeiten mit Elektronik. Nadias Ansatz zu Komposition und Live-Performance.
Woche 11 — Performance & Bühnenpräsenz Ein Live-Set mit Hardware aufbauen. Improvisation und Kontrolle. Bühnenpräsenz und Energie. Vorbereitung auf die Abschlussshow.
Woche 12 — Finale Vorbereitung & Abschlussshow Letzte Proben. Technischer Aufbau für die Show. Gemeinsame und solo Performances im Abschlusskonzert am ACUD.
Dein Abschlussprojekt
→ Solokomposition — ein vollständiger Electronic-Music-Track (4–8 Min.), professionell gemischt und gemastert, mit schriftlichem Künstler:innenstatement → Gemeinsame Komposition — ein Track zusammen mit Mitstudierenden (4–8 Min.) → Live-Performance — 10–15 Minuten bei der Abschlussshow im ACUD → Portfolio — aktualisierte Künstler:innenbiografie, Demo-Reel, SoundCloud/Bandcamp-Präsenz
Was inklusive ist
→ 44 Stunden Unterricht über 12 Sitzungen → RETHE, Stéphane Lefrançois, Igor Zavatski, Henning Grambow, Nadia Struiwigh → Eine ganze Woche fortgeschrittener Musiktheorie mit einem professionellen Jazzpianisten → Max. 10 Teilnehmende pro Gruppe → Voller Zugang zum ACUD-Studio — Eurorack-Systeme, Ableton Live 12 Suite, Genelec-Monitore, Universal-Audio- & RME-Interfaces, Push, Launchpad, Hardware-Synths und Drum Machines → Gruppen-Kritiken und Peer-Feedback-Sitzungen → Öffentliches Abschlusskonzert im ACUD Kunsthaus → Teilnahmezertifikat
Was du mitbringen solltest
→ Abschluss von Make Some Waves Semester 1 — oder vergleichbare Erfahrung → Grundkenntnisse in Ableton Live → Eigenen Laptop mit Ableton Live 10 oder neuer → Professionelle Kopfhörer → USB-Stick für Projekt-Backup → Notizbuch → Verbindliche Teilnahme an allen 12 Sitzungen
Details
📅 Start Februar 2026 · 12 Wochen ⏰ 17:30–21:30 Uhr · Montag, Dienstag oder Mittwoch 📍 ACUD Kunsthaus, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin-Mitte 👥 3 Gruppen · max. 10 Teilnehmende pro Gruppe 🌍 Englisch
Fragen? Schreib uns an makesomewaves@berlinschoolofsound.com — wir antworten innerhalb von 24 Stunden.